Virtuelle Zahlungskarten

Heutzutage werden digitale Zahlungen zur Norm und der Prozentsatz der Menschen, die virtuelle Zahlungskarten verwenden, steigt deutlich an. Sogar die EU-Regierung bereitet sich darauf vor in Kürze digitale Brieftaschen (E-Wallets) für jeden Bürger einzuführen.¹ Also, was ist diese virtuelle Kreditkarte, und warum sollten Sie eine haben wollen? In diesem Artikel werfen wir einen Blick darauf, was es damit auf sich hat.

 

Virtuelle Zahlungskarten

Virtuelle Kreditkarten, die manchmal auch als temporäre Kartennummer bezeichnet werden, gibt es in der einen oder anderen Form schon seit Jahren, und ihre Verwendung hat sich bei Verbrauchern und Unternehmen seit der Pandemie mehr und mehr durchgesetzt. Es gibt nur wenige Unterschiede zwischen virtuellen Zahlungskarten und Girokarten. Zunächst einmal ist der Hauptunterschied, dass es keinen physischen Träger gibt. Der zweite Unterschied besteht darin, dass virtuelle Zahlungskarten Einweg-Kreditkarten sind, die verschiedene Alias-Kreditkartennummern für dasselbe Konto, in der Regel Ihr bestehendes Kreditkartenkonto, bereitstellen. Bei dieser Methode wird Ihre reale Kontonummer dem Händler nie mitgeteilt. Wenn Sie also eine virtuelle Zahlungskarte für Ihre Arztrechnungen, Ihre Autozahlung und Ihre Firmentransaktionen verwenden, würde für jeden dieser Anbieter eine andere Kontonummer verwendet werden, aber alle Nummern wären mit demselben Basiskonto verbunden.

 

Was ist virtuelles Bezahlen?

Eine virtuelle Zahlung ermöglicht es einem Unternehmen oder einer Person für Transaktionen mit einer digitalen Form der Zahlung zu bezahlen. Im Fall von virtuellen Kreditkarten löst sie das Sicherheitsproblem der Verwendung einer einzigen Kartennummer für mehrere Transaktionen und bietet eine virtuelle, entbehrliche, zufällig generierte Kreditkartennummer für eine bestimmte Transaktion. Diese virtuelle Kartennummer ist mit dem Kreditkonto verknüpft, kann aber nicht wiederverwendet werden. Außerdem können zusätzliche Nutzungsparameter wie ein maximaler Abbuchungsbetrag und ein bestimmtes Verfallsdatum festgelegt werden, was künftige Transaktionen zusätzlich schützt.

 

Vorteile einer virtuellen Karte

Virtuelle Karten sind nicht nur bei Privatanwendern beliebt, sondern wir können auch beobachten wie Unternehmen auf virtuelle Kreditkarten umsteigen. Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage verwenden inzwischen mehr als 25 % der Fortune-100-Unternehmen virtuelle Zahlungskarten.³ Dieser Trend zu virtuellen Karten hat wichtige Gründe und entscheidende Vorteile:

  • Schutz vor Betrug 

Der größte Vorteil virtueller Karten ist ihre erhöhte Sicherheit im Vergleich zu anderen Zahlungsmethoden. Online-Betrug ist ein massives Finanzproblem, das jedes Jahr zunimmt, und laut einer aktuellen Studie von J.P. Morgan waren 74 % der Scheckzahlungen im Jahr 2019 ein versuchtes oder tatsächliches Betrugsziel.² Bei der Verwendung einer herkömmlichen Kreditkarte müssen die Nutzer bei jeder Zahlung vor Ort oder online ihre persönlichen Daten preisgeben, und diese Daten können gespeichert werden, was potenziell gestohlen werden könnte. Bei virtuellen Karten gibt es keine harten Daten, die gestohlen werden können. Auf diese Weise bleiben Ihre wichtigsten Kreditkartendaten für Außenstehende unzugänglich, was bedeutet, dass niemand sie benutzen kann. Sollte jemand versuchen auf die "virtuelle Karte" zuzugreifen, ist Ihr Guthaben trotzdem sicher, da es leer bleibt.

  • Geschwindigkeit 

Ein wichtiger Vorteil des virtuellen Zahlungsverkehrs ist die Schnelligkeit und Bequemlichkeit: Der Inhaber oder Geschäftsführer eines Unternehmens kann jederzeit selbständig, ohne Bankbesuch, in der mobilen Bank eine Karte ausstellen und diese sofort mit einem Girokonto verknüpfen. Der gesamte Vorgang dauert nur wenige Sekunden. Die virtuellen Karten können so zu einem Mittel werden, um eine Vielzahl von komplexen Situationen zu lösen.

  • Sicherheit und Kontrolle 

Diese virtuellen Karten für den einmaligen Gebrauch haben klare Sicherheitsvorteile. Durch die Erstellung einer Nummer zur einmaligen Verwendung schränken diese Karten die Möglichkeiten von Hackern und anderen Cyberkriminellen ein, die IP-Adresse zu verfolgen, von der sie bezogen werden. Tatsächlich kann eine Nummer, die nur einmal verwendet und dann für immer weggeworfen wird, nicht zurückverfolgt oder rechtzeitig dupliziert werden, um einen Identitätsdieb zufriedenzustellen. Die Nummer erscheint und verschwindet zu schnell, als dass ein Unbefugter sie abfangen und ausnutzen könnte.

  • Verbesserung des Cashflows

Die unmittelbare Natur der virtuellen Karten bedeutet, dass Unternehmen ihre Zahlungen schneller ausführen können. Der Cashflow wird erheblich verbessert und es besteht kein Risiko von verspäteten Zahlungen oder verlorenen Belegen. Mit virtuellen Kartenzahlungen kann das Betriebskapital eines Unternehmens verbessert werden, da Zahlungen sofort ausgeführt werden. Auf diese Weise müssen vor allem Finanzteams und Abteilungen für fällige Rechnungen nicht mehr länger als nötig auf Gelder warten. So ist es nicht länger kompliziert den Cashflow und den Geldbedarf eines Unternehmens zu verwalten.

 

Virtuelle Karten für Unternehmen

Immer mehr Unternehmen zeigen Interesse an virtuellen Bezahllösungen und laut einer aktuellen Umfrage möchten etwa 23 Prozent in naher Zukunft ePayables mit virtuellen Karten in ihren B2B-Betrieb integrieren. 

Virtuelle Karten sind im B2B-Bereich einzigartig wertvoll, da für jede Zahlung eine eindeutige virtuelle Kartennummer (VCN) erstellt wird, die Abstimmungs- und Sicherheitsprobleme löst. Im Gegenzug wird der B2B-Zahlungsprozess schneller, sicherer, transparenter und weitaus sicherer als die Erstellung eines altmodischen Gehaltsschecks. Für Firmenkunden, die in diesem Umfeld tätig sind, erfüllt die virtuelle Kartentechnologie alle Anforderungen an Geschwindigkeit und Sicherheit. Die Optimierung des B2B-Zahlungsprozesses kann dazu beitragen die vielen Berührungspunkte zwischen einem Unternehmen, einem Drittanbieter und einem Finanzinstitut zu beseitigen, die in der Regel die Sicherheitsbedenken verstärken.

 

Wie bekomme ich eine virtuelle Kreditkarte?

Der gesamte Prozess, um eine virtuelle Kreditkarte zu erhalten, wird über das Internet abgewickelt. Das bedeutet, dass es nicht nötig ist, langwierige Papierdokumente auszufüllen oder persönlich zu einem physischen Standort zu gehen. 

Es sollte beachtet werden, dass der B2B-Markt stark reguliert ist, um verschiedenen Akteuren die Möglichkeit zu geben, den Zahlungsprozess zu lösen und Echtzeit-Transaktionsinformationen zu erhalten.  Genauere Informationen darüber, welche Sicherheitsanforderungen für Online-Transaktionen im B2B-Bereich bestehen, finden Sie auf der Website der PSD 2-Richtlinie der europäischen Kommission.

 

Entdecken Sie unser Angebot

Glücklicherweise hat Jenji an eine Lösung gedacht, die das Management von Geschäftsausgaben optimieren kann und die virtuelle Zahlungslösung "Jenji Pay" auf den Markt gebracht. Von kleinen Unternehmen bis hin zu Konzernen passt sich Jenji Pay an die Profile und Bedürfnisse jedes einzelnen an und ermöglicht es Unternehmen, jede Karte entsprechend ihrer Ausgabenpolitik zu kontrollieren und zu begrenzen. Die virtuelle Karte von Jenji Pay wird täglich genutzt, um die Entwicklung Ihres Unternehmens in Deutschland oder im Ausland zu unterstützen. Begrenzungen, Kategorien und Geschäftszeiten gehören zu den Funktionen, die modifiziert werden können, um eine optimale Kontrolle Ihrer beruflichen Ausgaben zu bieten. Die Lösung von Jenji Pay zielt darauf ab, allen unseren Kunden eine einfache und mobile Nachverfolgung zu ermöglichen. Die virtuelle Zahlungskarte ist mit der Plattform von Jenji verbunden, so dass die Benutzer Informationen über ihre Einkäufe hinzufügen oder ihren Manager falls nötig um ein höheres Limit bitten können.

Für weitere Details zu Jenji, zögern Sie nicht, das Jenji-Team unter sales@jenji.io zu kontaktieren.

 

 

Quellen:

  1. https://fintechmagazine.com/digital-payments/eu-intends-provide-every-citizen-digital-wallet 
  2. https://www.afponline.org/ideas-inspiration/topics/articles/Details/afp-survey-payments-fraud-increase-attributed-to-coronavirus-pandemic
  3. https://www.americanexpress.com/us/foreign-exchange/articles/use-of-virtual-credit-cards-gets-real-for-businesses/
  4. https://www.pymnts.com/accounts-payable/2019/bny-mellon-payments-innovation-ap-automation/
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